Mittwoch, 24. Juni 2015

Spotify und die dunkle Seite der Macht

Ich nutze seit bestimmt einem Jahr Spotify und war bis vor kurzem ein Premiumkunde, der sich zwar hin und wieder über einige Updates geärgert, aber Spotify dennoch nie abgeschworen hat. Bis jetzt.
Mit den letzten Updates wurde nicht nur schon wieder alles hässlicher, sondern es wurde eine Reihe von Features entfernt, ohne die ich den Dienst einfach nicht nutzen will.
Es war mir im wahrsten Sinne es Wortes ein innerer Atomkrieg, als ich mich eines abends mit den Neuerungen auseinandergesetzt habe und mein Handy laut schreiend quer durch den Raum werfen wollte...
(Note: Ich will Spotify keinem begeisterten Nutzer schlechtreden, aber meine Enttäuschung trotzdem irgendwie rauslassen. Wer mit Kritik gegen seinen geliebten Streaming-Dienst nicht umgehen kann, ist herzlich eingeladen, diesen Artikel zu verlassen.
Ich würde mich ja nicht beklagen, wenn Spotify eine Beta wäre... oder erst ein halbes Jahr alt. Aber konstante Verschlechterungen, die sich über einen derart langen Zeitraum ziehen, können doch nicht der Ernst der Entwickler sein.)
 

Einige Beispiele gefällig? Dann fangen wir mit der Desktop-Version an:
Dass man seine Starred-Liste jetzt nicht mehr mit nur einem Klick erweitern kann, ist ja nichts neues. Dass aber auch die Suchfunktion in den Playlists entfernt wurde, nagt an meinen Nerven. Genauso wie man die Songs jetzt in den lokalen Dateien nicht mehr nach "Hinzugefügt" ordnen kann, ist mir ein Dorn im Auge. Davor war es recht einfach zu sehen, welches Lied man seiner Mediathek als letztes hinzugefügt hat, um es mit Spotify zu synchronisieren. Das geht jetzt nicht mehr. Jetzt muss man nach Namen des Songs, Interpreten oder Albums sortieren. Oder nach der Länge der Songs, haha. Übersichtlicher geht’s bei ca. 5500 Songs, die ich auf der Festplatte hab, ja kaum.

Ein weiteres nützliches Feature, dass ich gern genutzt habe, ist jetzt auch weg. Nämlich die Möglichkeit, die Daten eines Songs anzupassen, damit man "Track No07", den man sich vor Jahren mal von einem Soul Eater-Soundtrack kopiert hat, in "TACTICS" umbenennen kann, weil man ihn unter dem Namen (surprise, surprise) leichter finden kann. But wait! Ich kann sie ja nicht mehr mit der Suchfunktion suchen! Hab ich fast vergessen! Dann ist es ja nicht weiter schlimm, etwa 5 "Track No07"s auf dem PC zu haben.
Weil wisst ihr was? Da bleiben sie auch.

Die Möglichkeit, lokale Titel vom Desktop via WLAN mit der (in meinem Fall) Adroid-App zu synchronisieren, funktioniert nämlich an meinem Desktop PC nicht mehr, seltsamer Weise aber noch an meinem Notebook. Weder die Deinstallation der App (und damit der Wipe aller heruntergeladenen Songs, die eben nicht gespeichert wurden, wie Splotchify glaubhaft versichert) noch des Programms auf dem PC haben mir weitergeholfen und die Einstellungen unterscheiden sich auch nicht von denen auf dem Notebook. 


Und damit gehen wir über zu den Bugs und Fehlern in der mobilen App.
Man kann dort nach wie vor (wahrscheinlich, weil sie es vergessen haben), Songs via Filter suchen, zum Beispiel, indem man "Heaven" eintippt. Wählt man dann einen der angezeigten Titel aus (zB. Heaven Shall Burn - Godiva), befinden sich in der Wiedergabeliste jedoch nur noch die Songs, die in Titel, Interpreten- oder Albumname das Wort "Heaven" führen. Den Filter löschen funktioniert nicht mehr. Man muss dafür einen anderen Song ohne aktivierten Filter anwählen. 

Auch schön: Die Abstürze, die Spotify auf meinem Nexus 5 hinlegt. Entweder die App wird mitten unter einem Song beendet und beim Neustart braucht die Mediathek ewig, bis sie lädt, oder die Wiedergabe endet einfach nach einem x-beliebigen Song und man darf dann neustarten. 

But wait! There is more!
Wenn ihr wie ich eine Starred-Liste habt, die etwa 700 Lieder verschiedenster Musikrichtungen, Künstler und Stimmungen habt, und diese gern im Shuffle-Modus hört, dann dürft ihr euch darauf einstellen, die Shuffle-Funktion fast jedes mal wieder manuell einzuschalten. Eine Option in den Einstellungen, Shuffle als Standard zu aktivieren, gibt es nämlich auch nicht mehr.
Chapeau, Spotify, Chapeau! *clap clap clap*
  

Was mich dann aber zum endgültigen Wechsel gebracht hat, war Facebook. Mein Account wurde gesperrt und ich muss meine Identität nachweisen. Das ganze hat den gesamten Tag über nicht funktioniert und jetzt ratet mal, welcher Dienst mit Facebook verknüpft ist (obwohl ich beim Registrieren ausdrücklich NICHT die "mit Facebook anmelden"-Funktion nutze)... RICHTIG! SPOTTIFY!
Nachdem das Einloggen auf Facebook so glorreich nicht funktioniert hat, hat natürlich auch Spotify gestreikt.
Danke, das reicht dann auch.

Hab mich dann, nach kurzem Durchstöbern diverser Vergleichsseiten, für Deezer entschieden, da die Streamingdienste ja eh alle gleichviel kosten und die Kritiken dafür wesentlich besser waren, als die von z.B. Play Music.
Das Einzige, was mir von Spotify fehlen wird ist die Tatsache, dass meine G19 immerhin soweit mit dem Programm kompatibel war, dass ich Songs skippen und die Wiedergabe anhalten oder stoppen konnte. Bei Deezer klappt das leider nicht.
Aber neue Musik neues Glück (oder so).
Bin gespannt, wie sich der Dienst auf lange Sicht macht. (Songs umbenennen geht da immer hin schon mal.)

Zur Besänftigung derer, die mir in allen Punkten widersprechen wollen und die finden, ich übertreibe, hab ich dieses süße Video:

Mittwoch, 17. Juni 2015

Tiefpunkte sind die zusätzlichen Startpunkte

Dass das Leben nicht ständig problemlos verläuft ist gemeinhin bekannt. Manchmal steigt es, manchmal ist es ein Gefälle, hin und wieder sieht es wie eine Sinuskurve aus oder wie das Energiediagramm einer chemischen Reaktion (mit oder ohne Katalysator). Und meines ist gerade irgendwo unter der x-Achse angekommen.
Das hier wird kein Heul-Beitrag, wohl aber einer, der ohne System oder Konzept läuft, weil ich mir im Vorfeld kaum Gedanken gemacht habe.
Aber neben all der Kritik an meinem Umfeld, über die ich schreibe und schrieben wollte (unter anderem über Spotify und Feminismus bzw. dessen Gegner), dachte ich mir, es sei mal an der Zeit, welche an mir selbst zu üben. Und jetzt scheint mir der richtige Zeitpunkt dafür.

Davor aber ein ausführlicher Bericht, was bei mir in letzter Zeit so los war:
Randnotiz: Es folgt ein (für mich) ungewöhnlich emotionaler, ehrlicher und vorallem offener Text.
Ich bin jemand, der nicht gerne mit Gefühlen hausieren geht, weswegen mir das Schreiben diesmal zusätzliche Überwindung kostete. 

Vor ein paar Wochen war alles im Lot. Ich habe gute Noten in der Schule geschrieben, war kurz vor dem Halbjährigen mit meinem Freund, hatte einen top Nebenjob und endlich mal wieder super Stimmung zu Hause. Klingt gut, war gut. 
Mein Nebenjob (einige von euch wissen auch, wo dieser war) war für mich ein Traumjob, den ich immer gern ausgeübt habe und der mir wirklich ausnehmend viel Spaß bereitet hat. Allerdings kam mit der Arbeitszeit (die nicht wenig war) mein erstes Problem: Woher Freizeit nehmen, wenn ich nebenher lernen muss?
Also habe ich beim Lernen Abstriche gemacht, um trotzdem noch an manchen Abenden zocken zu können. 
Meine Leistungen haben sich bald darauf gerecht. Ein Weltuntergang ist es natürlich nicht, von einer 1 auf eine 3 abzurutschen (zu meiner Zeit auf der Realschule hätte ich bei einer 3- in Englisch Freudentänze aufgeführt!), aber ich bin in Krisen weitblickend. Auf lange Sicht wird sich das nicht vertragen und da eine Besserung nicht in Sicht war, musste ich schweren Herzens die Kündigung einreichen.
An dieser Stelle sei kurz angemerkt, dass mir von Anfang an bewusst war, dass es viel Arbeit wird, die auf mich zukommt und ich will in dieser Hinsicht keine Kritik an meinen ehemaligen Arbeitgebern üben! Just sayin'.

Der zweite Schlag kam danach. In Stresssituationen neige ich zur Emotionalität und zum irrationalen Hinterfragen. Läuft meine Beziehung gut? Mache ich alles richtig? Bin ich eine gute Freundin? Könnte ich mehr machen?

Nun ist der Worst Case auch hier nicht eingetreten, doch auch wenn mein Freund mir jedes Mal versichert hat, es mache ihm nichts aus, wenn ich über Schule, Mitschüler oder anderes herziehe, schließlich höre ich ihm auch zu, so hat es mit Sicherheit an seinen Nerven gezehrt und mir die Situation ständig Bauchschmerzen beschert.

Und das bringt mich zum dritten Schlag. Dem, der mich die x-Achse hat überqueren lassen.

Am 31.05. sollte mein letzter Arbeitstag sein. Tatsächlich war er aber rund drei Wochen früher, weil ich nach einer Woche Betriebsurlaub weder in der Lage war, in die Schule zu gehen, noch zu arbeiten. In "How I Met Your Mother" würde Lilly jetzt sagen, ich sei unpässlich gewesen. Starke Bauch- und Magenschmerzen sowie Krämpfe haben mich zu zwei verschiedenen Ärzten laufen lassen, deren erster Verdacht, eine Viren- oder bakterielle Infektion, erst nach knapp 1,5 Wochen widerlegt wurde. 
In der Arbeit stieß ich mit meinen beiden einwöchigen Krankmeldungen auf wenig Begeisterung, schließlich hat es für meine Chefs stark nach Blaumachen ausgesehen. Die Folge war das Ausbleiben von Genesungswünschen (mit der Ausnahme eines Kollegen) sowie überhaupt der Nachfrage, wie es mir ginge oder was ich denn habe. 

So eine Reaktion seitens meiner noch-Arbeitgeber hat mich, besonders in einem sehr familiär geführten Unternehmen, wie ein Schlag ins Gesicht getroffen.

In meiner Zeit, die ich zu Hause verbracht habe (vom 25.5. - 14.06.), habe ich mich vom Bett vor den PC und wieder zurückgeschleppt. 
Eigentlich hatte ich Besuch aus Köln erwartet, dem musste ich wegen meines Zustands aber absagen. 
Sinnvolles habe ich in dieser Zeit nicht geschafft. Keine Arbeiten zu Hause, kein Lernen auf die 4 Klausuren, die mich nach meiner Rückkehr in die Schule erwarten würden. Stattdessen Stimmungsschwankungen, schlaflose Nächte, Heultattacken und Schmerzen nach jedem Essen trotz Schonkost. Meinen Freund habe ich in dieser Zeit öfter angezickt, als davor in unserer gesamten Beziehung. Selbiges gilt für meine Eltern, mit meinen Freunden hingegen hatte ich kaum bis keinen Kontakt, wenn wir nicht gerade zusammen gezockt haben.
Von einer Besserung oder zumindest der richtigen Diagnose keine Spur. 
Und dann kam mein Hausarzt, der zwischenzeitlich im Urlaub war, auf die zündende Idee. Wenn es keine Viren oder Bakterien sind, ist es vielleicht eine Allergie. Also haben wir mein Blut auf Lebensmittel testen lassen und das Ergebnis kam am 05.06. und war erschreckend logisch - aber auch ernüchternd.

Zöliakie.

Jawohl, eine Gluten Unverträglichkeit, getestet und diagnostiziert vom "Labor München Zentrum MVZ". Dazu eine Reihe anderer Lebensmittelunverträglichkeiten, die mein Körper über all die Jahre gesammelt und jetzt mit geballter Ladung ausgelebt hat.
Wer will schließlich nur ein Kaninchen haben, wenn er einen Stall für 15 hat? Dachte sich auch mein Organismus und hat fleißig Gluten sowie andere Stoffe gesammelt, mit dem er nicht umgehen konnte und woran er schließlich verzweifelt ist.
Die Diagnose war und ist noch immer Fluch wie Segen.
Einerseits weiß ich nun, woher meine vielen, seltsamen Symptome kamen, andererseits ist eine Zöliakie vor allem eines: Das unfreiwillige Gelübde, bis ans Lebensende auf Gluten zu verzichten.

Tja und hier stehe ich jetzt. Mein Vorrat und glutenfreien Lebensmitteln, die auch meine anderen Allergien berücksichtigen, ist aufgestockt, aber zu einem hohen Preis - finanziell und emotional.


Ich habe es mir bis zur Besserung meiner Symptome, die wohl vor 2 oder 3 Tagen eingesetzt hat, nicht nur mit der Belegschaft und Chefetage meiner letzten Arbeit verscherzt, sondern auch mit einem Mädchen aus meiner Klasse wegen eines Streits, den es nicht gegeben hätte, wäre ich nicht so gereizt gewesen. 
Ich habe den Geburtstag einer Freundin aus den Augen verloren, deren Freund mich Ende Mai zusammen mit einigen anderen ihrer Freunde anschrieb, um ein Gruppengeschenk organisieren. Statt eines Textes, der einen gemeinsamen Moment beschreibt, habe ich ein Word-Dokument auf meinem PC, das zunächst tagelang leer war und nachdem ich den Rat meiner Deutschlehrerin berücksichtigt hatte, nämlich bei Einfallslosigkeit irgendetwas zu schreiben, damit ein weißes Blatt nicht mehr weiß ist und einem der Anfang leichter fällt, stand dort "Für Elena:".
In dem Text steckt die traurige Wahrheit. Elena hat nichts von mir bekommen.
Wenn ich mich dafür entschuldigen würde, würde sie wohl sagen "Das ist schade, aber ich versteh's, schließlich hattest du viel um die Ohren." und es wahrscheinlich auch noch genau so meinen, aber es ist nicht OK. 
Nichts ist nicht OK.

Das Nichts für Elena steht stellvertretend für die Dinge, die ich in den letzten Wochen und auch Monaten nicht geschafft habe.
Einem Freund habe ich erst gesagt, was mich an seiner Art stört oder gestört hat, als er mich damit konfrontiert hat, nicht schon eher.
Drei anderen habe ich nicht gesagt, dass ich es nicht mag, im /ping-Verfahren angeschrieben zu werden, nur damit ich mich dann entschuldigen muss, weil ich keine Zeit oder Nerven zum Lesen/Antworten/Treffen/Skypen habe. 
Bei Veranstaltungseinladungen habe ich mir nicht mal mehr die Mühe gemacht, meinen Terminkalender zu checken, sondern sie direkt abgesagt. 
Bei einem freiwilligen Projekt in der Schule habe ich nach drei Gruppensitzungen und etwas Planung nichts mehr gemacht und meine Kameraden im Stich gelassen.
An Samstagabenden, an denen ich normalerweise im Backstage bin, lag ich auf dem Sofa meines Freundes und habe mich selbst bemitleidet. 
Einen Großteil meines Freundeskrieses habe ich Anfang Juni das erste Mal seit Monaten wieder gesehen, weil ich mir rar gemacht habe.
Meinen Vorsatz, wieder mehr zu zeichnen, habe ich zwischenzeitlich unter dem Frust über meine verlorenen Partien LoL vergraben, die ich zum Stressabbau gespielt habe und die nur neuen verursacht haben. 
Aus meinen kleinen Lästereien wurden ganze Hass- und Hetztiraden, ausgelöst durch meine verurteilende Haltung.  

Meine Apathie hat nicht erst mit der Eskalation meiner Symptome vor drei Wochen angefangen, sie begann schon deutlich eher.
Wie einige wenige wissen, hatte ich im Februar eine OP, die nötig war, weil ich mir vor fast 2 Jahren eine starke Verletzung zugezogen habe. Mein Schulspychologin hat mir versichert, eine solche OP habe häufig Folgen wie Gefühlstiefs, Lustlosigkeit und übertriebene Unsicherheit. Sie sagte mir, das ginge vorbei und ich solle mich davon nicht unterkriegen lassen.
Ich war bis jetzt der Meinung, das auch nicht getan zu haben, aber das war ein Irrtum. Wenn ich genauer darüber nachdenke, habe ich viele Dinge, die ich predige (Ehrlichkeit, Zeiteinteilung, einfach mal Spaß haben, sich ablenken, etc.) nicht befolgt und schlichtweg vergessen.
Stattdessen wurde ich ignoranter, genervter, more judgemental, aggressiver und verletzlicher.

Am Montag ist mir das klar geworden, als ich nach Hause gefahren bin, um durch meine Hausaufgaben zu hetzen und im Anschluss zu einer Runde DnD zu fahren. 

Ich dachte, mein Leben liefe zu schnell und ich käme nicht hinterher. Ich dachte, ich würde ersticken aber ich habe mich leidglich temporär überladen und bin dann stehen geblieben, anstatt die Sachen nacheinander abzuarbeiten, die Ruhe zu bewahren und in Zukunft besser zu planen.

So und jetzt braucht dieser Blogeintrag noch ein versöhnliches Ende, oder zumindest einen Appell, richtig? Ansonsten ist er einfach nur reines Mimimi und buhu buhu und dafür hat sich bis hierher keiner durchgekämpft. 

Tja, was heißt das für mich?
Ich werde versuchen, das Schuljahr jetzt noch so ruhig und konzentriert wie möglich zu Ende zu bringen und die Ferien, die danach auf mich warten, als solche zu verbringen. Vielleicht mit einem Trip nach Köln, um die Leute zu besuchen, die nicht zu mir kommen konnten. Vielleicht mit einer Woche, in der ich jeden Abend weggehe. Vielleicht auch mit einem temporären Nebenjob.
Vielleicht fahre ich auch für ein paar Tage mit einem Zelt im Kofferraum irgendwohin und gucke, was passiert.
Ich werde es sehen. Erstmal ist für mich wichtig, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich nur ein Mensch bin, der nur 24h am Tag hat. Der diese 24h so effizient nutzen sollte, wie möglich - zeitlich, seelisch und körperlich. 
Dass ich einräumen sollte, Schwächen zu haben, anstatt mich vor ihnen zu verschließen.
Und dass ich vielleicht öfter mal zu den Leuten gehen sollte, an denen mich etwas stört, anstatt bei meinem Freund über sie zu schimpfen. 

Und das bringt mich zur Überschrift zurück. Tiefpunkte im Leben sind wie die einer Sinuskurve. Es geht wieder aufwärts. Erst zur Nullstelle und dann immer weiter nach oben. Beim Hochpunkt muss dann aber nicht zwangsläufig Schluss sein, weil nach oben ist schließlich immer Luft :)

In diesem Sinne: Stay awesome!
Wer sich bis hierhin durchgekämpft hat, verdient meinen Respekt. Ich war und bin nicht zu 100% mit allen Punkten zufrieden, wollte diesen Beitrag aber als eine Art "Eigentherapie" verfassen, die mir durchaus geholfen hat. 
Danke, lieber Leser, dass du ein Teil davon bist. :)